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Der Begriff Cataract (Grauer Star) kommt aus dem griechischen „catharsis- erstarren“.

augenarzt_lamcke_berlin_icon_01Vorsorgeuntersuchung Grauer Star (Cataract)

Der Begriff Cataract (Grauer Star) kommt aus dem griechischen „catharsis- erstarren“. Die eigene Linse im Auge erstarrt durch Alterungprozesse; sie wird trüb. Lichtstrahlen, die in das Auge dringen, können nicht mehr ungehindert zur Netzhaut gelangen. Das Sehen ist anfangs verschleiert und erschwert das Sehen in der Dämmerung und bei Nacht. Der Graue Star schreitet ohne Behandlung weiter fort, bis bei völliger Eintrübung der Linse nur noch Umrisse erkennbar sind. Abhängig von der Form des Grauen Stars bemerken die Patienten oftmals zuerst Blendung in der Dunkelheit, wenn ihnen Lichter entgegen kommen. Schleiersehen und Sehen durch eine Milchglasscheibe oder durch einen Vorhang werden beschrieben. Die Farben werden nicht mehr in ihrer eigentlichen Farbintensität wahrgenommen. Der Graue Star ist meistens eine Alterserkrankung, so findet man bereits bei jedem zweiten der 55 bis 60- jährigen diese Trübung der Augenlinse. Bei den 65 bis 80- jährigen ist nahezu jeder betroffen, wobei die meisten dieser Patienten dies nicht bemerken, da es ein schleichender Prozess ist und er sich an das verschleierte Sehen gewöhnt hat. In seltenen Fällen kann der Graue Star (Cataract) auch angeboren sein. Dies hängt meist mit anderen Erkrankungen wie z.B. Rötelninfektion der Mutter während der Schwangerschaft zusammen.

Wichtig ist das Erkennen der Linsentrübung. Ist die Sehschärfe des betroffenen Auges auf unter 60 Prozent herabgesetzt, so ist die Indikation zur Grauen Star Operation gegeben. Man kann heutzutage mit einer komplikationsarmen ambulanten Operation die Linse (den Grauen Star) entfernen und durch eine künstliche Linse ersetzen. In Deutschland werden pro Jahr ca. 900000 Kataraktoperationen durchgeführt. Diese Linsenoperationen werden seit 1945 durchgeführt und dauern ca. 10 Minuten. Sie werden in lokaler Anästhesie durchgeführt uns sind schmerzfrei. Die implantierten Kunstlinsen bestehen aus Silikon, Acryl, PMMA und sind sehr gut verträglich. Der Patient kann bereits am nächsten Tag wieder gut sehen. Frau Dr. Lamcke führt in ihrer Praxis im Sony-Center am Potsdamer Platz Vorsorgeuntersuchungen durch und kann mit dem Patienten eine geeignete Klinik für die Operation auswählen. Die Vorbereitung auf die Operation sowie die Nachsorge werden in der Augenpraxis im Sony-Center am Potsdamer Platz intensiv durchgeführt.

Auch wird die Auswahl der Intraokularlinse besprochen. So wird geklärt, ob der Patient nach der Operation lieber eine Brille in der Ferne oder in der Nähe tragen möchte. Dies kann durch die Wahl der Kunstlinse beeinflußt werden. Auch ist es heutzutage möglich, Mehrstärkenlinsen- Multifokallinsen einzusetzen, mit denen ein Sehen in der Nähe und in der Ferne möglich ist. Frau Dr. Lamcke ist als Ärztliche Leiterin der Euroeyes Berlin GmbH spezialisiert auf die Beseitigung der Alterssichtigkeit durch eine Multifokallinse und berät sie gerne umfassend darüber.

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