28. Februar 2018

III. Keratokonusbehandlung

Ein Keratokonus ist eine kegelartige Vorwölbung der Hornhaut, die zu einer zentralen Ausdünnung führt. Unbehandelt schreitet diese Vorwölbung immer weiter fort und führt zu einer zunehmenden Sehverschlechterung. Ein Keratokonus ist meist angeboren und tritt in der Regel beidseitig auf.

In ganz seltenen Fällen kann es durch eine Lasikbehandlung ebenfalls zu einer Instabilität und Vorwölbung der Hornhaut kommen (Kerektasie)

Als Behandlungsmethode dient die Implantation eines Keraringes und das Crosslinking.

Um einen Keraring in die Hornhaut einzusetzen wird mit dem Femtosekundenlaser ein Tunnel in die Hornhaut geschnitten und dann ein Keraring in diesen Tunnel geschoben. In einem zweiten Schritt wird dann das Kollagen der Hornhaut zentral mit einer Riboflavinlösung vernetzt (Crosslinking)

Durch diese Verfahren wird die Hornhaut stabilisiert und ein Fortschreiten der Erkrankung vermieden.