Limitationen von Multifokallinsen in der Kataraktchirurgie | Das 16. Ophthalmologische Quartett

Im 16. Ophthalmologischen Quartett diskutiert Dr. Inken Lamcke gemeinsam mit Dr. Karsten Klabe, Dr. Detlev Breyer und Dr. Kata Habon über die refraktive Kataraktchirurgie und die Grenzen von Multifokallinsen.

Wer mit zunehmendem Alter brillenfrei leben möchte, für den ist eine Linsenoperation oft die geeignetere Alternative zur Laserkorrektur. Doch welche Linse ist die richtige? Anhand konkreter Patientenfälle zeigt Dr. Lamcke, warum eine strenge Indikationsstellung entscheidend ist: Veränderungen der Netzhaut, Hornhauttrübungen oder eine Cornea guttata können Kontraindikationen für Trifokallinsen sein – und machen eine individuell angepasste Lösung unabdingbar.

Die Experten beleuchten außerdem die Vorteile von EDOF-Linsen mit Blended Vision als Alternative sowie die Bedeutung einer umfassenden Patientenaufklärung: Erwartungen, Lebensgewohnheiten und der berufliche Alltag müssen ebenso in die Entscheidung einfließen wie der ophthalmologische Befund.

Ein fundierter Fachbeitrag für alle, die mehr über moderne Möglichkeiten der Linsenversorgung erfahren möchten.